Schlosser/Schmied

Der Schmied  gehört zu den ältesten Berufen. Er war im Dorfleben einfach unverzichtbar. Alles was aus Eisen hergestellt wurde, war sein Metier, auch der Hufbeschlag. Für den Wagner war er das wichtigste ergänzende Handwerk. Das Pech für ihn war, daß er zu sehr auf die Landwirtschaft ausgerichtet war und die ging zurück. Neue Techniken und landwirtschaftliche Maschinen taten ein Übriges. Mit dem Wagner verschwand so auch der Dorfschmied alter Prägung.  

Im Museum werden die umfangreichen Werkzeuge eines Schmiedes noch gezeigt, die er zur Formgebung des erhitzten Materials benötigte. 

Der Schlosser. hatte sich schon vor mehreren Jahrhunderten vom Schmied getrennt und bearbeitete andere Arbeitsfelder, die nichts mit der Landwirtschaft zu tun hatten.  Die Herstellung von Schlössern, mit immer raffinierteren Sicherungen, waren ein unerschöpfliches Betätigungsfeld, ebenso die Türbeschläge. Mit der Entwicklung der Baustile entstanden auch hier immer neue Formen. Schmiedeeiserne Gitter und Tore waren zu allen Zeiten gefragte Artikel, die der Fantasie keine Grenzen setzte. Die Entwicklung der Metalltechnik hat dem Schlosser immer neue Tätigkeitsfelder erschlossen. Aus dem Schlosser wurde der Metallbauer, der heute moderne Baustoffe wie Aluminium und Glas verarbeitet.

Die Sammlung des Museums umfaßt Schlösser und Beschläge aller Stilrichtungen, sowie Kunstschlosserarbeiten.

Schlosser/Schmied

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